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gute Kommentare, Lob, Kritik, Anregungen und Einträge in meinem Gästebuch.
ADHS

Erst einmal ist am Ende des Eintrags eine Übersicht ,was genau ADHS ist. Diese Störung ist zwar vom Namen her ziemlich bekannt, es wissen aber eher wenige was genau es bedeutet. Und bevor man drüber reden kann, muss man ja wissen womit man es zu tun hat. Und dirket am Anfang stört  bzw. langweilt so ein Text ja eher die Leute, die wissen worum es geht.


Das Thema liegt mir persönlich sehr am Herzen, da meine Schwester leicht ADS hat und mein Freund ADHS. Lange Zeit galt ADS als Modekrankheit, wurde nicht ernst genommen und meinte sogar, dass wurde mit dem Älter werden sozusagen "rauswachsen". Sehr falsch..

Wenn man ADHS nicht frühzeitig feststellt, kann das Leben für ein Kind zur Hölle werden. Es nimmt die Welt einfach anders wahr und fühlt sich für sein "Anderssein" schuldig , obwohl es nichts dafür kann.

Bei meiner Schwester haben wir so viel geübt und versucht ihr Lesen und Schreiben näher zu bringen, dass sie mittlerweile ne 2 in Deutsch hat.

Bei meinem Freund wurde es erst vor kurzem, also ziemlich spät festgestellt.

Wir sind bisher auch ohne Ritalin oder ähnliche Medikamente zu Recht gekommen, vor allem habe ich gehört, dass diese Medikamente sehr Abhängigkeitsfördernd sind. Zur Zeit suche ich nach Alternativen, die möglichst keine Nebenwirkungen haben oder ob man die Symptome auch anders behandeln kann. Kürzlich habe ich ein Buch gesehen, in dem über eine Ernährungsumstellung gesprochen wird, die es dem ADHS-ler leichter machen soll, sich zu konzentrieren und ihn ausgleicht. 

Hier einmal die typischen Symptome, durch diese sind wir erst darauf gekommen, dass mein Freund das haben könnte, was dann auch bestätigt wurde. 

 

Säuglingsalter

  • langdauernde Schreiphasen

  • motorische Unruhe

  • Ess- und Schlafprobleme

  • Ablehnung von Körperkontakt

  • Misslaunigkeit


Kleinkindalter (einschließlich Kindergarten)

  • plan- und rastlose Aktivität

  • schnelle, häufige und unvorhersagbare Handlungswechsel

  • geringe Ausdauer bei Einzel- und Gruppenspiel

  • ausgeprägte Trotzreaktionen

  • unberechenbares Sozialverhalten

  • Teilleistungsschwächen beim Hören, Sehen, Fein- und Grobmotorik

  • vermehrte Unfallgefahr

  • auffallend früher Spracherwerb oder auch verzögerte Sprachentwicklung

  • keine beständigen Freundschaften

 Grundschulalter

  • Regeln in Familie, Spielgruppe und Klassengemeinschaft werden nicht akzeptiert

  • Stören im Unterricht, wenig Ausdauer, starke Ablenkbarkeit, emotionale Instabilität, geringe Frustrationstoleranz, Wutanfälle, aggressives Verhalten, schlechte Schrift, chaotisches Ordnungsverhalten

  • andauerndes Reden, Geräuscheproduktion, überhastetes Sprechen (Poltern)

  • unpassende Mimik, Gestik und Körpersprache

  • Ungeschicklichkeit, häufige Unfälle

  • Lese-Rechtschreib-Schwäche, Rechenschwäche, Lernleistungsprobleme mit Klassenwiederholungen, keine dauerhaften sozialen Bindungen, Außenseitertum

  • niedriges Selbstbewusstsein

 

Adoleszenz

  • Unaufmerksamkeit

  • Null-Bock-Mentalität, Leistungsverweigerung

  • oppositionell-aggressives Verhalten

  • stark vermindertes Selbstwertgefühl, Ängste, Depressionen

  • Kontakte zu sozialen Randgruppen

  • häufiger Verkehrsunfälle

  • Neigung zu Delinquenz, Alkohol, Drogen

Erwachsenenalter

  • Schusseligkeit, Vergesslichkeit

  • Mühe, Aufgaben zu planen und zu Ende zu bringen

  • Unbeständigkeit von beruflichen und sozialen Bindungen

  • Ängste, Depression, Jähzorn, Neigung zu Delinquenz, Alkohol, Drogen

Positive Eigenschaften

  • Ideenreichtum

  • künstlerische Kreativität

  • Begeisterungsfähigkeit

  • Hilfsbereitschaft

  • Gerechtigkeitssinn

 

Wenn ihr dazu noch was wisst, selber ADHS habt und eure Erfahrungen berichten wollt, würde ich mich sehr freuen.

 

 

 

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom oder Hyperkinetische Störung (HKS) bezeichnet) ist eine bereits im Kindesalter beginnende Störung, die sich primär durch leichte Ablenkbarkeit und geringes Durchhaltevermögen sowie ein leicht aufbrausendes Wesen mit der Neigung zum unüberlegten Handeln, häufig auch in Kombination mit Hyperaktivität (AD (auch als HS), auszeichnet. Etwa 3–10 % aller Kinder zeigen Symptome im Sinne einer ADHS. Bei Jungen wird sie deutlich häufiger diagnostiziert als bei Mädchen.[1] Die Symptome können mit unterschiedlicher Ausprägung bis in das Erwachsenenalter hinein fortbestehen.

Es existieren weiterhin alternative Bezeichnungen und Abkürzungen, welche teilweise übereinstimmende Krankheitsbilder beschreiben, teilweise spezielle Ausprägungen bezeichnen. Verbreitet ist: Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS), inzwischen veraltet sind Minimale Cerebrale Dysfunktion (MCD) und Psychoorganisches Syndrom (POS). International sind die Bezeichnungen Attention Deficit/Hyperactivity Disorder (ADHD), bzw. Attention Deficit Disorder (ADD) üblich.

Die Aufmerksamkeitsdefizitstörung ist nach derzeitigem Stand (2005) ein multifaktoriell bedingtes Störungsbild, mit einer erblichen Disposition, welche die Ausbildung der Krankheit begünstigt.[2] Auf neurobiologischer Ebene wird es unter anderem als striatofrontale Dysfunktion erklärt. Für den Verlauf und die individuelle Ausprägung spielen daneben psychosoziale Faktoren und Umweltbedingungen eine wichtige Rolle.

Unbehandelte Betroffene und ihre Angehörigen stehen meist unter erheblichem Druck. Versagen in Schule oder Beruf und die Entwicklung von weiteren psychischen Störungen sind häufig. Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad, den jeweiligen Symptomen sowie dem Alter des Betroffenen. Wegen der Komplexität der Störung wird angestrebt, verschiedene Behandlungsansätze zu einer auf den Patienten und sein soziales Umfeld zugeschnittenen Therapie zu kombinieren.

8.8.08 02:34
 


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